Atelier Handplanet

E. Drosera Weisse

“Ich habe die arglistige Intelligenz einer fleischfressenden Pflanze - ich heiße “Drosera”.
Doch falls Sie kein Insekt sind, haben Sie nichts zu befürchten…”

"I have the cunning intelligence of a carnivorous plant, I am called "Drosera", but if you aren't an insect you don't have to fear anything..."
Welcome at the new sites of E. Drosera Weisse
Die Philosphin und Autorin Maria Reinecke maria-reinecke.de: "Die Malerin und Dichterin E.Drosera Weisse lebt ganz und gar in den Zwischenräumen, ihre Gedichte kommen frisch-frech-heiter-launing-pointiert daher, doch zwischen den Worten schwingt etwas Magisches, das in den Bann zieht..."
"Zeig mir die Wunden Deiner Schuhsohlen - dann erkenne ich die Wand die Du durchschreiten musstest um Deine Straße zu finden."

Wenn das Frühjahr sein erstes Datum schreibt

  • Knospen des März
    Geduld - Geduld
    Erst wenn der warme Wind den Taktstock hebt -
    Können eure Wurzeln tanzen
    Ein Tropfen Sonnen-Mitleid
    Und die Amsel übt schüchtern das hohe C

weitere Lyrik

Mein neuestes Buch

  • Und immer ist es jetzt

    Freitags-Glosse

    Am runden Tisch der Freitagsfreunde
    Sagte mein Nachbar zur Linken
    Plötzlich einen merkwürdigen Satz
    Ich habe keinen Computer und kein Handy
    Aber ein stinknormales Telefon plus Fax
    Das hätte er doch
    Bestürztes Schweigen
    Trotzdem machte er einen ganz normalen Eindruck
    Mit einem Hauch liebenswürdiger Gelassenheit

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  • Die Flucht in den Westen, Rückkehr und Neuanfang

    Wir Kriegskinder – zu Jugendlichen herangewachsen - lernten Boogie-Woogie zu tanzen in den Trümmern der Nachkriegszeit.
    Die Städte konnten wieder aufgebaut werden, aber ob die Narben unserer verwundeten Seelen eines Tages unsichtbar werden könnten, diese Wahrscheinlichkeit würde sich niemals erfüllen. Zeit heilt nicht alles!

    Todesängste wechselten sich ab mit vergeblichen Träumen nach einem Leben von dem man mir erzählt hatte – einem ganz normalen Leben das gelebt werden könnte.
    Prag: Keine Bomben dort – Angst nur mit Abstand zum Krieg, der noch wütete. Seit 1943 hielt ich mich schon -15 jährig - in dieser wundervollen Stadt auf - ging zuerst in eine deutsche „Mittelschule" – machte die „kleine Matura" wie es dort hieß und bestand die Aufnahme zur „Lehrerbildungsanstalt". Mein tschechischer Onkel Josef hatte mich bei sich aufgenommen in seine zahlreiche Familie mit vier Kindern. Ich schlief zwischen all diesem Kindergewühl – das war auf alle Fälle ein Leben ohne Angst, denn meine Eltern und Geschwister blieben in Berlin, d.h. wenigstens am äußeren westlichen Stadtgürtel - immerhin die Einflugschneise - und dieses tägliche tiefe Angst einflößende Raunen und Gebrumme der ankommenden Bombenflugzeuge war in Prag nicht zu hören.

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