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Texte
In dem kleinen Dorf zu Füßen der Caroux

Gehe ich nach dem Regen in meinen Garten
Im Mai
Dreiundzwanzig Grad
Hohe Luftfeuchtigkeit die die Haare kringeln lässt
Blumen duften honigweich
Der Rosenstrauch hat viele Blüten vorbereitet
Da stehe ich - staunend
Und treibe Knospen
Wenn ich die Augen schließe
Bildet sich etwas in meinem Kopf
Es ist fünfblättrig

Lyrik

Ein weiterer Auszug:
„Wie Phönix aus der Asche“ und dann wagte ich,(fast immer) glücklich zu sein

Von meinem Wesen her war ich als sogenannte „Unternehmerin“ ziemlich unbegabt.
Meine Phantasie, meine Kreativität, meinen Mut, meine Begeisterungsfähigkeit, diese vielen Ideen wollte ich in „geschäftliche“ Bahnen lenken. Dazu musste ich Geschäftsfrau werden – ohne Ahnung zu haben von dieser so schwierigen Berufswahl, blauäugig hineingesegelt ins tiefe Wasser. Ich und Geschäftsfrau – zum totlachen!
Alles schien erst wunderbar, es war wie der Eintritt in eine unbekannte, berauschende Märchenwelt. Außerdem:  Hippi-Zeit!
Beatles, Stones, Janis Joplin, the Doors, Pink Floyd, Jimmy Hendrix……….
Alles Ohrwürmer. Weiße Ziegenpelzmäntel aus Istanbul, manchmal mit wunderbarem Bockgeruch, Sehnsucht nach einem Bauernhof……. Schmuck aus Afghanistan, Kurtas  und Kleider aus Indien, nachgemachter Jugendstil. Miniröcke und Hot-pants, Räucherstäbchen und Pfauenfedern……Riesenblumen aus Krepppapier…..
Besser als jegliche Vorstellung von Adam und Eva’s Paradies.
Was ich anbot, wollte gekauft werden, alles lief gut.
Freunde, begeisterte Mitarbeiter, eine wunderbare Familie, Kontakte zu Menschen, die ich unter anderen Umständen nie kennen gelernt hätte, die von ihren Sorgen oder ihren Träumen sprachen. Mit denen ich alle Verrücktigkeiten oder himmelhoch sprudelnde Ideen teilte.
Flöte spielende Hippis, die sich für einige Minuten auf dem bunten Teppich niederließen und die Kunden verzauberten. Vorher hatten sie gefragt, wer denn die Chefin sei, die, wie im Schaufenster angekündigt, immer Mittwochs für die Kunden „Kopf steht“, also  persönlich – dynamisch – jeden von ihnen besonders intensiv beraten würde. „ Könnten Sie aber in Wirklichkeit Kopf stehen, also im wahrsten Sinne des Wortes?“ fragten sie, als ich mich zu erkennen gab.

Weiterlesen: Ritt mich der Teufel? Ich war doch seriös, chic usw...>>

Erzählungen

Kinder, Feste, Ziegen Von den gut organisierten Dorffesten mit ca. 200 Personen will ich noch nicht erzählen, sondern von denen unseres anfänglichen Landlebens zu Füßen der Cevennen. Neben unserem Haus befand sich ein kleiner Platz, der dazu diente, unser Auto zu parken. Er war groß genug für ungefähr 30 Leute, um dort z.B. ein Fest feiern zu können. Die Idee war, ein Sommerfest zu organisieren, mit Einwohnern und gerade anwesenden Urlaubern. Der kleine Platz war ideal für dieses Vorhaben. Wir gingen persönlich in jedes Haus, um für dieses Fest zu werben und die Leute einzuladen. Alle waren begeistert von dieser Idee, versprachen zu kommen und Aperitifs , Knabberzeug und Kuchen mitzubringen. Einfache Tischplatten wurden aufgestellt, Stühle und Bänke organisiert. An einem Wochenende im August am Spätnachmittag bei 28 Grad im Schatten, Wein und leiser Musik saßen auf diesem kleinen Platz plötzlich über 30

Weiterlesen: Personen, die sich vorher entweder nur vom flüchtigen...>>

Erzählungen

Ging da nicht...
Habe ich schon?...
Es war im vorfabrizierten Kreuzbeinflimmern...
Kennen Sie Professor Raikta?
Ich auch nur flüchtig...
Er hat mein Kennen besetzt
Ohne Nießzwang schiebe ich mich dazwischen
Die Schokolade ist schmelzig
Und braucht nur 15 Minuten bis Buffalo

Ein „A propos“ fiel 50 cm tiefer
Aufrecht berührte es nicht die Brotmaschine
Hände gefaltet
Und um ein Knie gelegt ist chic
Mythos Champagner im Löwenformat
Und die anderen Tiere?
Fragen Sie Professor Raikta...

Poetry

Der Nacht stelle ich meinen Schlaf zur Verfügung

Zeit meine Wunden zu heilen

Lärm
Lärm der Wolken im Mut des warmen Regens
Wäscht des Denkens Lust
Auf des Erd-Zaubers
Gesäubertem Staub

Gibt einem profanen Tropfen
Die Kraft sich aufzurichten
Und ohne Umwege ins Feld
Der heilenden Kräuter zu wandern

Brille aus Eiskristallen
Gibt Vollmacht der Nacht
Schmerzliches Aufbegehren
Zu neutralisieren

Moderne Zeiten aus Schokolade
Lassen Gefäße voll Tränen zurück
Im längst verfallenen Datum

Epiphänomen
Traditionen aufgehängt wie Trauben
An Zweigen
Die Verbeugung fordern
Und Tänze
Und Riten
Und Flüstern
Und Lesen im Buch des Gründers
Aufwachen
Im erkennenden Schnee
Unerwünscht

Aktuelles

Sollst du verändern die alten Meister im Text-Schatten des Salzwassers?
Schritte kommen aus der Höhle des Ali Baba - aus dem dunklen Keller der Philosophie mit den eckigen Gesichtern zwischen Nacht und Zeit.

Verdrehtweich heimliche Löcher der Sandalen im Schnee - versteckt armuts-schamhaft nicht gezeigt
Warten auf Sommer: Kleeblatt und Laken aus türkisem Satin - fürstlich geschmückt im Dieselmotor alter Weisheiten

Vernetzte Wein-Brisanz im lymbischen System erklärt die einsame Naivität denkbarer Unfähigkeit der Iris-Menschen.
Fliegen schwimmen im Piff, Paff, Puff – Uff Lull-a-by of birdland im Schaum der Gitarren

Spiegel-Hormone in calligraphischem Spiel - Entsorgungs-Mentalität - Rubrik „letzte Fragen“
Regenbogen-farbener Atem vom blauen Buddha.

Radierfähiges Bargeflüster auf Sammelgeschirr im dreiviertel Mondgefühl.
Bleistiftliches inneres Ich-Getöse
Parafingelber Glockenturm im aufziehbaren Schlüsselbrett schreit nach Farbübergangs-Wesen
Motoren-Geflüster in der Hitze der Nacht am Rande der Brillenglas-Lampen
Blei-Radio- Katastrophen-Verhinderungsdrähte geben Warnsignale von Korallen-Kinderhänden - weicher Stimmenfang im Netz des überragenden Fangwilligen

Das „Wahre“ „Gute“ „Schöne“ im Jahrhundert der „beer drinker woman“ begraben unter Blättern verwelkter Azaleen

Drosera
29.Dez. 2004 im „Hendrickx“

Poetry

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