Atelier Handplanet

Wir Kriegskinder – zu Jugendlichen herangewachsen - lernten Boogie-Woogie zu tanzen in den Trümmern der Nachkriegszeit.Die Städte konnten wieder aufgebaut werden, aber ob die Narben unserer verwundeten Seelen eines Tages unsichtbar werden könnten, diese Wahrscheinlichkeit würde sich niemals erfüllen. Zeit heilt nicht alles! Todesängste wechselten sich ab mit vergeblichen Träumen nach einem Leben von dem man mir erzählt hatte – einem ganz normalen Leben das gelebt werden könnte.Prag: Keine Bomben dort – Angst nur mit Abstand zum Krieg, der noch wütete. Seit 1943 hielt ich mich schon -15 jährig - in dieser wundervollen Stadt auf - ging zuerst in eine deutsche „Mittelschule" – machte die „kleine Matura" wie es dort hieß und bestand die Aufnahme zur „Lehrerbildungsanstalt". Mein tschechischer Onkel Josef hatte mich bei sich aufgenommen in seine zahlreiche Familie mit vier Kindern. Ich schlief zwischen all diesem Kindergewühl – das war auf alle Fälle ein Leben ohne Angst, denn meine Eltern und Geschwister blieben in Berlin, d.h. wenigstens am äußeren westlichen Stadtgürtel - immerhin die Einflugschneise - und dieses tägliche tiefe Angst einflößende Raunen und Gebrumme der ankommenden Bombenflugzeuge war in Prag nicht zu hören.
Auf einem fliegenden Teppich machte ich einen Umweg über Korallenklippen, Teefelder, Reispflanzen, Lavendelbüschel, flog über Krater mit glühender Lava. Ohne Zwischenlandung, geschüttelt von Winden und eisigen Perlen, ließ ich mich nieder inmitten der schwarzen Berge. Umarmte die Sonnenwärme….Flow!
Für eine Ausstellung in Italien, zum Thema: „Wissenschaft, Geist, Kunst“ wollte ich die Problematik „Aids“ behandeln. Ich hatte nicht die Absicht, ein großes Kunstwerk zu schaffen, sondern nur eine hinweisende Version dieses Themas. Für meinen Entwurf brauchte ich unbedingt einige Condome, denn es handelte sich eher um eine Installation. Wir lebten in einer ländlichen Umgebung, wo man sich kannte, selbst der Apotheker im Nachbarort hatte uns genau im Blick.
Kinder, Feste, Ziegen Von den gut organisierten Dorffesten mit ca. 200 Personen will ich noch nicht erzählen, sondern von denen unseres anfänglichen Landlebens zu Füßen der Cevennen. Neben unserem Haus befand sich ein kleiner Platz,
Caprice – Mutter der Ziege Whisky Whisky, weil sie black and white war, wie der berühmte Schottische Whisky. „Caprice“, ihre Mutter, unsere allererste Ziege, war schon recht alt, als sie zu uns kam und sie hatte aus diesem Grunde sehr wenig Milch, aber

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